Berichte 2019


Gewitter über Stuttgart - Betreuungseinsatz 12.07.2019
20190712 Wegen heftigen Gewittern wurde der Flugbetrieb in Echterdingen am Abend mehrmals eingestellt. Passagiere durften aus Sicherheitsgründen weder ein- noch aussteigen, Mitarbeiter mussten die Arbeit einstellen. Dadurch kam es zu erheblichen Problemen bei der Abfertigung und Passagiere strandeten am Flughafen.

Da um 22:45 Uhr schon absehbar war, dass einige Fluggäste die Nacht am Flughafen verbringen müssten, wurden die DRK-Einsatzkräfte aus Leinfelden-Echterdingen alarmiert. Der Auftrag bestand darin, zum einen die Feuerwehrkräfte des Flughafens aus der Betreuung ab zu lösen und zum anderen im Terminal 4 eine behelfsmäßige Unterkunft ein zu richten.

Bis auf wenige freie Feldbetten wurden die provisorischen Schlafgelegenheiten voll genutzt und dankend angenommen. Insgesamt bauten die 11 DRK-Einsatzkräfte 90 Feldbetten auf und konnten um kurz nach 02:00 Uhr das Terminal wieder verlassen.

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Einsatzübung der Ortsgruppe Leinfelden-Musberg mit der Feuerwehr Leinfelden am 07.06.2019
20190607 Es ist Freitagabend, kurz nach 20 Uhr. Im städtischen Bauhof in Leinfelden kommt es zu einer Verpuffung, infolgedessen verliert ein LKW-Fahrer dort die Kontrolle über sein Fahrzeug beim Einparken und rollt auf das Handgelenk seines Kollegen, der an der Hinterachse etwas überprüfen wollte.
Unter dieser Annahme fuhren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Leinfelden und der DRK-Ortsgruppe Leinfelden-Musberg unter realistischen Bedingungen mit Sondersignal zum Übungsort. Die angegebene Lage bestätigte sich vor Ort. Nach Ersteinschätzung des Verletzen durch einen unserer Bereitschaftsärzte wurde entschieden, eine schonende Rettung durchzuführen. Die Kameraden der Feuerwehr konnten im Verlauf den LKW an der Hinterachse anheben, sodass der Verletzte befreit und durch die DRK-Einsatzkräfte weiterversorgt werden konnte. Aufgrund des insgesamt schweren Verletzungsbildes wurde der Patient hierfür mit der Schaufeltrage gerettet und auf unserer Vakuummatratze fixiert um größtmögliche Sicherheit bei möglichen Wirbelsäulenverletzungen walten zu lassen. Auch der Unglücksfahrer wurde durch die Einsatzkräfte betreut.

Parallel zu den Rettungsmaßnahmen fiel den Einsatzkräften eine starke Verrauchung in der angrenzenden Lagerhalle auf. Die Verpuffung, die den Unfall ausgelöst hatte, hatte sich zu einem Brand ausgebreitet. Unter Atemschutz begann die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung, kurz später konnte aus dem Rauch eine weitere bewusstlose Person gerettet und an die DRK-Einsatzkräfte zur Weiterversorgung übergeben werden.
Im Weiteren Ablauf der Übung wurde zudem noch ein Atemschutznotfall simuliert. Ein Kamerad der Feuerwehr kollabierte unter Atemschutz in der verrauchten Halle und wurde durch den bereitstehenden Sicherungstrupp gerettet und ebenfalls den DRK-Einsatzkräften übergeben. Gemeinsam erfolgte die notfallmäßige Erstversorgung, für die zunächst das Atemschutzgerät des Kameraden abgenommen werden musste.
Insgesamt wurden vier Betroffene durch die DRK-Einsatzkräfte betreut und erstversorgt.

Nach etwa einer Stunde war das Übungsszenario abgearbeitet, alle Patienten gerettet, der LKW stabilisiert und der Brand gelöscht. Es erfolgte die Nachbesprechung vor Ort gemeinsam mit allen Einsatzkräften. Insgesamt konnte ein positives Fazit gezogen werden, insbesondere die Zusammenarbeit zwischen DRK und Feuerwehr bei der Patientenrettung erwies sich als sehr gut. Für alle Einsatzkräfte zeigte sich auch ein guter Lerneffekt für künftige Realeinsätze. Nach der Abschlussbesprechung und dem gemeinsamen Aufräumen konnten wir uns bei unseren Feuerwehrkameraden noch bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Steak stärken.

Wir danken der freiwilligen Feuerwehr Leinfelden für die Organisation der Übung inklusive der leckeren Verpflegung!

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Gasflaschenbrand in Leinfelden 28.05.2019
20190528 Die DRK Ortsgruppe Leinfelden-Musberg wurde durch die Freiw. Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen zu einem Gasflaschenbrand nachalarmiert. Auf einer Großbaustelle im Fasanenweg hatte sich eine Acetylen-Gasflasche entzündet und die Feuerwehr hatte sich für ein kontrolliertes Abflammen des Gases entschlossen.

Da ein Bersten der Gasflasche nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sicherheitshalber die komplette Baustelle großräumig geräumt und ein KTW der DRK Bereitschaft LE zur Absicherung der eigenen Kräfte hinzualarmiert.

Nachdem große Mengen von Gas abgeflammt waren und nur noch mit geringem Inhalt zu rechnen war, löschte die Feuerwehr die Flamme mit einem gezielten Wasserstrahl und unter weiterer Kühlung wurde die Gasflasche geschlossen. Danach wurde die Gasflasche in einem mit Wasser gefülltem Baucontainer zur Sicherheit versenkt und die Einsatzstelle konnte wieder freigegeben werden.

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Absicherung Polizei in frühen Morgenstunden 07.05.2019
20190507 Die DRK Einsatzkräfte begleiteten Polizeikräfte bei einer Aktion in Leinfelden-Echterdingen. Um 04:15 Uhr trafen sich die Kräfte am Dienstagmorgen zu einer Unterweisung im Polizeirevier Filderstadt, bevor es dann kurz vor 05:00 Uhr in Kolonnenfahrt nach Leinfelden-Echterdingen ging.

In sicherer Entfernung zur Einsatzstelle stellten sich unser Rettungswagen und Notarztzubringerfahrzeug mit weiteren Kräften der Kriminalpolizei in Bereitstellung, um schnell eingreifen zu können sollte die Situation vor Ort eskalieren und medizinische Hilfe notwendig werden.

Nach kurzer Zeit konnten die Einsatzkräfte des DRK LE ohne weitere Tätigkeit aus dem Einsatz entlassen werden und zurück an die DRK-Heime fahren.

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1.Mai Hocketse Musberger Bahnhöfle 01.05.2019
20190501 Der alte Bahnhof in Musberg ist großen Trubel eigentlich nicht mehr gewohnt. Seitdem die letzte Bahn den ehemaligen Bahnhof passiert hat, ist das Gebäude ein ziemlich stiller Zeitgenosse. Außer den Kindern des JRK Leinfelden-Echterdingen, die dort ihre Gruppenabende abhalten, bedeutet nur wenigen das Gemäuer noch etwas. Außer am 1. Mai jeden Jahres: Denn dann erwecken die Mitglieder der Ortsgruppe Stetten des DRK Leinfelden-Echterdingen und ihre Helfer den Bahnhof zum Leben: Es gibt Rote, Thüringer und Schweinehals. Kuchen, Kaffee und alles was der durstige Wanderer und Gast begehrt: Bier, Radler, Wein und natürlich auch nicht alkoholisches.

Auch im Jahr 2019 war die 1. Mai Hocketse des DRK sehr gut besucht und das sonnige und warme Wetter räumte die Kühlschränke leer und sorgte für eine klingelnde Vereinskasse, die dem Verein und damit den Bürgern der Stadt Leinfelden-Echterdingen zugute kommt. Mit den Einnahmen finanziert das DRK z.B. die Ausrüstung und Ausbildung der ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter.

Das Publikum war wieder bunt gemischt: Wanderer, Fahrradfahrer, Familien, Anwohner und Bollerwagengruppen genossen die Sonnigen Plätze, das gute Essen und nette Gespräche bei leckeren und guten Getränken.
Die Ortsgruppe Stetten des DRK Leinfelden-Echterdingen bedankt sich bei allen Besuchern und beim spitzen Wetter fürs vorbeikommen.

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Erste Hilfe auf den Fildern
Weil jeder wissen sollte, wie man richtig hilft
20190416 Quelle Pehar Filder Zeitung von Corinna Pehar 16. April 2019

Der letzte Erste-Hilfe-Kurs ist meist schon lange her. Für Leute, die im Notfall nichts dem Zufall überlassen wollen, bietet das Deutsche Rote Kreuz Auffrischkurse an. Unsere Autorin Corinna Pehar hat einen Selbstversuch unternommen.

Atmet sie noch? Beim Erste-Hilfe-Kurs lernt man die wichtigsten Handgriffe für den Ernstfall. Und dieser kann jederzeit eintreten. Foto: Corinna Pehar
Filder - Das Ohr der labbrigen Maske will nicht recht auf den Kopf drauf. „Warte, ich helf dir“, sagt meine Gruppenpartnerin und zerrt das etwas gruselig aussehende Gummigesicht mit mir über den Kopf der Übungspuppe. Das Gesicht hat sogar Zähne, darunter verläuft die Luftröhre in Form einer Plastiktüte.

Willkommen beim Erste-Hilfe-Kurs des Deutschen Roten Kreuzes in Stetten. Von Wiederbelebung über Verbandanlegen bis Motorradhelm abnehmen, hier kann jeder seine Kenntnisse aus der Fahrschule auffrischen. Und weil das nicht schadet, bin ich selbst dabei.

Oje, wie ging das noch mal?
„Hallo, hallo, können Sie mich hören?“ Ich rüttle an den Schultern der Puppe. Sie antwortet nicht. Atmet sie? Ich halte mein Ohr an den Mund und blicke auf den Brustkorb. Zehn Sekunden lang soll ich das tun. Ich habe noch den Rat des ehrenamtlich tätigen Kursleiters Christian Schobert im Ohr, der uns zuvor im theoretischen Teil erklärt hat: „Wenn der Patient in dieser Zeit nicht drei bis vier regelmäßige Atemzüge macht, dann müsst ihr wiederbeleben.“

Oje, wie war das gleich? Mund zu Mund? Mund zu Nase? Wie oft und wo genau muss ich auf den Brustkorb drücken? Schnell merke ich, dass es einen Riesenunterschied macht, ob man nur der Theorie lauscht oder ob man selbst Hand anlegt. „Bevor ihr beginnt, müsst ihr immer die Mundraumkontrolle durchführen“, erinnert mich Christian, im Erste-Hilfe-Kurs duzen sich alle. Der Mund ist leer, doch mein Patient atmet nicht. Ich wappne mich und knie für die Herzdruckmassage breitbeinig nahe an der Puppe. Mein Schwerpunkt ist entscheidend, mehr Kraft habe ich, wenn ich von oben komme. Ich spreize die Finger und lege die Hände aufeinander in die Mitte des unteren Drittels des Brustbeins. „Wo genau das ist, darüber gibt es ja die wildesten Theorien“, weiß Christian. Sein Tipp: Bei Männern befindet sich die Stelle genau zwischen den Brustwarzen.

Meinen Fehler bemerke ich gleich

Dann fange ich an, mit den Handballen zu drücken. 30-mal, fünf Zentimeter tief und regelmäßig – am besten im Takt von „Ha, ha, ha, Stayin’ Alive“ der Bee Gees, rät Christian. Wichtig: Immer wieder entlasten, das Brustbein hebt sich, senkt sich und nimmt das Herz mit. Plötzlich knackt es. „Habe ich jetzt die Rippen gebrochen?“ Christian beruhigt mich: Meist springen nur die Knorpel raus. Viel wichtiger ist es, den Patienten wieder zum Atmen zu bringen. Nach 30 Stößen gehe ich an den Kopf und blase Luft in den Mund. Gleichzeitig halte ich der Puppe die Nase zu. Meinen Fehler bemerke ich gleich: Ich habe vergessen, den Kopf zu überstrecken. Endlich strömt die Luft in die Plastiktüte, und die Nadel am kleinen Monitor meines Patienten bewegt sich in den grünen Bereich.
Christian sagt: „Das habt ihr im Real-Life halt nicht, aber es gibt euch ein gutes Gespür für die Wiederbelebung.“ Wie lange dauert so eine Wiederbelebung? Kräftemäßig schaffe man gut zwei bis drei Minuten, es habe aber auch schon Fälle gegeben, in denen Patienten 30 bis 40 Minuten wiederbelebt wurden. Die Diskussion wird lebhaft, Fragen über Fragen. Eine lautet: „Wann weiß ich denn sicher, dass jemand tot ist?“ In jedem Fall muss man auf den – übrigens vor der Beatmung – gerufenen Rettungswagen warten. Christian stellt klar: „Ihr erklärt niemanden für tot, das macht der Notarzt.“

Auch für Christian ist das nur Theorie. Der 27-jährige Sanitätshelfer und Erste-Hilfe-Ausbilder musste während seiner 16-jährigen Mitgliedschaft beim DRK noch nie jemanden in echt wiederbeleben. Man gerate glücklicherweise nicht oft in eine solche Situation, doch wenn es dann passiere, sei es „superwichtig“, gewappnet zu sein, sagt er. Und das kann jeder Zeit passieren. Wer einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hat, fühlt sich sicherer.

Die stabile Seitenlage ist das A und O
Zu so einem Kurs gehört natürlich auch die stabile Seitenlage. Sie ist immer dann wichtig, wenn der Liegende Erbrochenes im Mund hat. „Bloß nicht mit den Fingern im Mund rumstochern“, warnt Christian, zu unserer eigenen Sicherheit. Vielmehr diene die Seitenlage dazu, dass der Kopf am tiefsten Punkt liegt und das Erbrochene rausfließen kann. Wie viele andere Rettungsmaßnahmen in der Ersten Hilfe hat sich auch die Stellung der stabilen Seitenlage über die Jahre verändert. Eine der Teilnehmerinnen zeigt uns, wie sie es vor über 20 Jahren gelernt habe. „Vergesst das aber schnell wieder“, mahnt Christian und zeigt an mir, wie es richtig geht.

Ich liege auf dem Rücken. Er winkelt – von mir aus gesehen – meinen rechten Arm auf dem Boden zum sogenannten „Römergruß“, meinen linken Arm zieht er über meinen Körper ebenfalls auf die rechte Seite und platziert meinen Handrücken an meiner Wange. Dann winkelt er mein linkes Bein an und schiebt mich per Hebelwirkung langsam auf die rechte Seite. „Bitte nicht am Körper ziehen, der Hebel wirkt ganz alleine.“ Ist noch ein zweiter Helfer dabei, kann der die linke Hand unter den Kopf schieben. Dann muss nur noch der Nacken so nach hinten gestreckt werden, dass das Erbrochene rauslaufen kann. Keinesfalls darf Flüssigkeit in die Lunge geraten. „Die stabile Seitenlage ist das A und O.“
FiZ_17.4.2019.pdf
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Ehrennadel des Landes für Helmut Renz 12.04.2019
20190412 Foto: Bergmann OB Roland Klenk hat im Rahmen der Hauptversammlung der DRK-Ortsgruppe die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Helmut Renz überreicht.

Gebürtig in Leinfelden, kam Helmut Renz bereits als 18-Jähriger 1967 zum Jugendrotkreuz. Er absolvierte mehrere Zusatzausbildungen im Rettungsdienst, übernahm Führungsaufgaben und wurde 1976 Bereitschaftsführer des DRK Leinfelden-Echterdingen sowie 1977 Leiter der Mobilen Rettungswache BAB Stuttgart-Süd. Auslandseinsätze brachten ihn beispielsweise nach einem Erdbeben 1979 nach Jugoslawien (u.a. Aufbau eines Krankenhauses) sowie nach Indonesien (u.a. Bau einer Trinkwasseranlage). 1985 wurde er Zugführer der Ortsgruppe Stetten. Renz erhielt 1995 die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes. Seit 31.1.2017 ist der 70-Jährige nicht mehr im Einsatzdienst, aber bis 2018 weiterhin Beisitzer im DRK Ortsvereinsvorstand.
FiV_25.4.19.pdf
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DRK Jahreshauptversammlung 12.04.2019
20190412 Am Freitag, 12. April fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Leinfelden-Echterdingen statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Oberbürgermeister Roland Klenk stärken sich die Gäste und Mitglieder erst einmal für die weitere Versammlung. Im Anschluss stellten die Gemeinschaften ihre Arbeit im vergangenen Jahr vor und legten somit Rechenschaft, über ihre Tätigkeit ab. Dabei gab es keine Beanstandungen, sodass einer Einstimmigen Entlastung des Vorstandes nichts entgegen sprach. Ebenfalls einstimmig wurde der Haushaltsplan verabschiedet. Außerdem nahm die Versammlung einen Antrag an, mit dem Philipp Krämer, der Anfang des Jahres neu zum Leiter der Ortsgruppe Leinfelden-Musberg gewählt wurde, nun auch stimmberechtigt im Vorstand ist.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der TOP Ehrungen. Wie auch in den vergangen Jahren wurden die aktiven Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
So erhielten Klemens Benz (5), Constanze Throm (10), Jan Polzin (10), Claudia Straub (10), Pia Krippner (15), Kim Krippner (15), Oliver Zinkora (15), Marie Ellinger (15), Johannes Kocksch (20), Nina Groß (20), Petra Steckroth (20), Marco Schwarth (35) und Robert Brand (45) je eine Urkunde, ein Ehrenabzeichen und eine Flasche Wein. Für ihre Unterstützung seit nunmehr 25 Jahren erhielten Iris Mögle, Martina und Marko Gunzenhäuser zusätzlich je einen kleinen Geschenkkorb. Bereits seit 40 Jahren unterstützt uns Inge Messer, wofür sie ebenfalls einen entsprechenden großen Geschenkkorb erhielt.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr aber unserem langjährigen Mitglied Helmut Renz. Er unterstützt uns bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert mit Rat und Tat. So war er in den vergangenen Jahren nicht nur Helfer sondern auch Bereitschaftsleiter, Zugführer, Mitglied der Vorstandschaft, etc.. Auch weit über die Stadtgrenzen hinaus war Helmut für das DRK tätig und half in Auslandseinsätzen in Jugoslawien und Indonesien. Für seinen Einsatz wurde Helmut nun die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen, welche ihm von OB Roland Klenk im Rahmen unserer Jahreshauptversammlung übergeben wurde.

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Meilenstein für neues Feuerwehr- & DRK Gerätehaus Stetten 26.03.2019
20190326 In der Gemeinderatssitzung wurde der Standort an der Jahnstraße in Stetten mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung beschlossen.

Nachdem nun mehrere Standorte in Stetten im Rennen waren, konnte sich der Gemeinderat LE nun für die Planung auf dem Standort in der Jahnstraße / Ecke Gräbleswiesenweg einigen. Ein wichtiger Punkt für das DRK LE ist hierbei, dass der Antrag nun auch das DRK mit einbezieht, trotz verschiedenster kontroversen Stimmungen. Es wurde aber deutlich gemacht, dass das DRK LE in seinen Aufgaben und Tun für die Stadt LE nicht zu vergleichen sei mit den anderen Hilfsorganisationen Johanniter Unfallhilfe (Rettungsdienst) und des Malteser Hilfsdienstes (Rettungsdienst).

Um den Worten eines unserer älteren Mitgliedern von Stetten auszudrücken wie wir dieser Entscheidung entgegen gesehnt haben – Zitat: „…dass ich das noch erleben darf… nun finden wir in naher Zukunft eine HEIMAT…“.
Das DRK ist seit seiner Gründung 1961 in verschiedensten Räumlichkeiten untergebracht, doch ein gemeinsamer Standort mit Räumlichkeiten und Garage an einem Standort war noch nie gegeben. Zuletzt waren die Ausbildungsräume in der Haldenschule und die Garagen unter dem Theater unter den Kuppeln.

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DRK-Betreuungsdienst der Zukunft Als wichtiger Akteur im Katastrophenschutz ist es Aufgabe des DRK-Betreuungsdienstes, Menschen in Notlagen, die keine sofortige akutmedizinische Behandlung benötigen, Hilfe anzubieten.

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Die rollende Arztpraxis des Deutschen Roten Kreuzes 17.03.2019
Ersten Rotkreuzler im Landkreis Esslingen darauf eingewiesen.
MMVe Die „Mobile Medizinische Versorgungseinheit (MMVe)“, bestehend aus einer rollende DRK Arztpraxis und einem Infektions-KTW, war erstmal nur eine Idee, um im Bedarfsfalle als weiteres Puzzleteil der DRK-Bundesvorhaltung zur Förderung der Resilienz Kritischer Infrastrukturen in Notlagen, Krisen und Katastrophen eingesetzt werden zu können. Im Juli 2017 wurde dieses System vorgestellt und bereits an diesem Wochenende die ersten Rotkreuzler aus den Reihen des DRK Landesverband Baden-Württemberg darauf eingewiesen.

Vier System-Einheiten konnten auch Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Fernsehlotterie durch das Generalsekretariat vom Deutschen Roten Kreuz beschafft und dezentral im Bundesgebiet stationiert werden. Eine System-Einheit steht im DRK Zentrallager in Kirchheim unter Teck und wird durch die Einsatzkräfte der Kreisverbände Esslingen und Nürtingen-Kirchheim/Teck e.V. vom Deutschen Roten Kreuz betreut. Sie können innerhalb von 24 Stunden an jedem Ort in Deutschland einsatzbereit sein und autark betrieben werden. Zwei DRK-Einsatzkräfte können die Einheit binnen zwei Stunde in Betrieb nehmen. Zu jeder rollenden Praxis gehört auch ein sogenannter Infektions-Krankentransportwagen, der bis zu zwei liegende Patienten transportieren kann. Die Fahrzeuge wurden so ausgerüstet, dass sich die Patientenräume nach einem Transport selbst desinfizieren können.

Einweisung MMVe
An diesem Wochenende wurden Helfer des DRK-Kreisverband Esslingen und dem DRK-Kreisverband Nürtingen-Kirchheim e.V. auf das neue Konzept der Mobilen Medizinischen Versorgungseinheit (kurz MMVe) geschult.

Es gibt deutschlandweit nur vier dieser Einheiten.
Die Standorte sind Berlin, Kiel, Hessen und Kirchheim unter Teck - DRK Zentrallager Hohes Reisach

Die MMVe besteht aus
• Sattelauflieger mit mobiler Arztpraxis
• Infektions-KTW

Es handelt sich um eine komplett ausgestattete Arztpraxis für die medizinische Versorgung vor Ort z.B. nach Überschwemmungen, aber auch bei Groß-Events, kann hier dem Arzt eine fachgerechte Umgebung geboten werden.

Sie kann autark eingesetzt werden, auch nach dem Ausfall kritischer Infrastrukturen wie Strom und Wasser. Dadurch kann die medizinische Versorgung in großen und lang anhaltenden Betreuungslagen gesichert werden.

Die MMVe ist ausgestattet mit Sonographiegerät, EKG, Labor und Sterilisationseinrichtungen.
Es werden medizinische Verbrauchsmaterialien, Verbandstoffe und Medikamente für ca. 7 Tage mitgeführt.

Die mobile Arztpraxis ist wie folgt ausgestattet:
• Zwei Behandlungsräumen,
• sowie eine Anmeldung mit Wartebereich
• Behinderten und rollstuhlgerechter Zugang durch eine Treppenraupe
• Integrierte Wasserversorgung - 200 Liter Trinkwassertank, sowie Möglichkeit der externen Einspeisung inkl. Wasseraufbereitungsanlage
• Funktionsfähigkeit der MMVe im Temperaturbereich von 20°C bis +40°C durch leistungsstarke Klimaanlagen – Innenraumtemperatur 23°C
• Aufbauzeit durch zwei Helfer in zwei Stunden bis zur vollen Betriebsbereitschaft.

Besatzung:
• 1 Arzt
• 1 MFA
• 1 RS
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Erste Hilfe Ausbildung im Rahmen der Truppmannausbildung in Leinfelden-Echterdingen 23.02.2019
20190223 Alle zwei Jahre findet in Leinfelden-Echterdingen eine Truppmannausbildung für den gesamten Landkreis Esslingen unter der Leitung der FFW Leinfelden-Echterdingen statt. Hier arbeitet die Feuerwehr eng mit dem DRK Leinfelden-Echterdingen zusammen. Während dieser Grundausbildung für Feuerwehrmänner und –Frauen, müssen die Teilnehmer auch eine 20 Unterrichtseinheiten dauernde Erste Hilfe Ausbildung absolvieren.

Es werden grundlegende Dinge wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung, das Herstellen einer Seitenlage, das Stillen einer starken Blutung und das richtige vorgehen am Notfallort beigebracht. Außerdem lernen die Anwärter die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, sowie den Einsatz verschiedener Rettungsmöglichkeiten wie Spineboard, Trage, Rettungstuch oder Schleifkorbtrage kennen. An zwei Samstagen und einem Montagabend wurde viel praktisch geübt, aber auch theoretisches Hintergrundwissen vermittelt.

Das DRK LE wünscht den Teilnehmern der Grundausbildung einen erfolgreichen Abschluss und freut sich auf gute Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.

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Die Zahlen des letzten Jahres vorgestellt und schon ein Einsatz für die nächste Statistik 02.02.2019
20190202 Noch vor wenigen Minuten hatte der Abteilungskommandant der Feuerwehrabteilung Leinfelden seine Hauptversammlung beendet und man stand noch bei einem gemütlichen Getränk zusammen. Da piepsten schon die Digitalen-Meldeempfänger „Brand 3 Leinfelden“.

Beim Ausrücken der Einsatzkräfte wurde durch die Leitstelle mitgeteilt, dass es sich vermutlich um einen Kamin- bzw. Kellerbrand handelt. Ein 82-jähriger Bewohner hatte eine Rauchentwicklung bemerkt. Im Keller hatte sich auf Grund der Hitzeentwicklung ein Holzbalken im Bereich der Brandschutztüre entzündet. Die sofort eingeleiteten Selbstlöschversuche schlugen fehl und die Feuerwehr sowie das DRK wurde alarmiert.

Verletzt wurde glücklicher Weise niemand, da die Bewohner den Rauch noch rechtzeitig entdeckten – dies hätte auch anders ausgehen können.

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40 Jahre DRK Kleiderkammer 29.01.2019
20190129 Nach 40 Jahren ist unsere Kleiderkammer seit Ende 2018 geschlossen. Leider war es nicht möglich, ehrenamtliche Helfer zu finden, die die Kleiderkammer im Namen des DRK weiter betreiben.

Im Rahmen einer kleinen Feier wurden die seit vielen Jahren für die Kleiderkammer ehrenamtlich tätigen Damen geehrt. Frau Götz, Frau Held, Frau Schäfauer und Frau Wach(v.l.n.r.) erhielten für besondere Verdienste die Ehrennadel in Bronze des DRK Kreisverbandes überreicht. Der DRK Ortsverein spricht seinen besonderen Dank und Anerkennung für die langjährige, zuverlässige Arbeit in der Kleiderkammer aus.

Mit Unterstützung des Amtes für soziale Dienste ist es uns gelungen eine Lösung zu finden, um das Angebot der Kleiderkammer fortzuführen. Voraussichtlich wird eine Gruppe von Frauen des AK Asyl in diesem Frühjahr die neue „Kleiderkammer LE“ wieder eröffnen.

Bitte beachten Sie hierzu die Veröffentlichungen in der lokalen Presse.

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Gerade noch Christbäume gesammelt, jetzt bei einem Brandeinsatz 12.01.2019
20190112 Gerade noch fuhren die DRK`ler aus Leinfelden-Echterdingen durch die Straßen, als kurz vor 11 Uhr die Melder piepsten und sie zu einem Brand nach Stetten gerufen wurden. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte konnte man eine starke Rauchentwicklung und sogar Flammen erkennen.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, alle konnten rechtzeitig das Gebäude verlassen. Zwei Katzen wurden durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet.

Die Anwohner wurden durch die Einsatzkräfte des DRK betreut und eine Person durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Nach nicht ganz zwei Stunden kehrten die DRK Kräfte aus Leinfelden-Echterdingen zurück und sammelten weiter Christbäume ein.

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Christbaumsammlung am 12. Januar 2019
20190112 Das DRK Leinfelden-Echterdingen sammelt am Samstag ab 9 Uhr ausgediente Christbäume gegen eine geringe Spende von 3 Euro pro Christbaum ein. Zu den Sammelgebieten gehören Leinfelden, Unter- und Oberaichen, sowie Stetten.

Bitte stellen Sie Ihren Christbaum ohne Weihnachtsschmuck und Christbaumständer am Samstag, 12.1., ab 9 Uhr gut sichtbar am Straßenrand zur Abholung bereit. Versehen Sie diesen bitte mit dem Abreisszettel aus dem letzten Amtsblatt oder einem Zettel mit Ihrer Adresse.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur rechtzeitig und gut sichtbar bereitgestellte Christbäume mitgenommen werden und in jeder Straße nur einmal gesammelt werden kann. Die Christbäume werden zur Kompostieranlage Stetten gebracht.

Bitte kein Geld an den Bäumen befestigen, es erreicht eventuell nicht diejenigen, für welche Sie es gedacht haben. Die Helfer holen die Entschädigung bei Ihnen ab.
Zusätzlich bittet die Stadtverwaltung nachdrücklich darum, keine ausgedienten Nadelbäume wild im Stadtgebiet oder in der freien Landschaft abzulagern. Tragen Sie bitte dazu bei, die Landschaft und das Stadtbild sauber zu halten.
20181221_Amtsblatt_Seite_8.pdf
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Im Jahr 2018 an 407 Terminen ehrenamtlich im Einsatz 03.01.2019
20190103 Die DRK Bereitschaft Leinfelden-Echterdingen kann wieder auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurückblicken. Zu den regelmäßigen Dienstabenden in den einzelnen Ortsgruppen kommen noch viele weitere Veranstaltungen, Besprechungstermine und Einsätze zusammen, wo wir für Sie unterwegs sind.

Die Aktivitäten gliedern sich wie folgt:
• 183 Sanitätsdienste in LE und über die Stadtgrenzen hinaus
• 83 Einsätze
• 11 Blutspendeaktionen
• 34 Altpapiercontainer
• 1 Christbaumsammelaktion
• 8 Aktionen zum Austragen des Müll-ABC in LE
• 18 Erste Hilfe und EH-Kind-Kurse für die Bevölkerung
• 4 Ausbildungstermine für die Feuerwehr LE
• 13 Interne Aus-/Fortbildungen
• 39 Besprechungstermine in LE, auf Kreis- und Landesverbandsebene
• 4 Versammlungstermine

• Insgesamt 1.548 Hilfeleistungen und 64 Transporte

Und dies alles EHRENAMTLICH und in der Freizeit unserer Helferinnen und Helfer, welche sich oft nur mit dem Dank der Hilfesuchenden laben.

Wenn Sie näheres über die einzelnen Aktivitäten erfahren möchten, sprechen Sie uns einfach an oder kommen Sie zu unserer nächsten Jahreshauptversammlung. Vielleicht möchten Sie sich auch unserer tollen Arbeit anschließen, wir freuen uns um jede helfende Hand.
Bericht_der_Bereitschaft_LE_2018.pdf
Anmeldung

Tödlicher Unfall im Nebel auf der B27 höhe Aichtal 01.01.2019
Als viele nach der Silvesterfeier ins Bett gehen wurden Kräfte der Einsatzeinheit 4 (Filder) in die nebliche Nacht alarmiert.
20190101 - 01 Die Einsatzkräfte der Module Erstversorgung, Betreuung, Transport und Führung wurden zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B27 in höhe Aichtal kurz nach 01:30 Uhr alarmiert. Ausgelöst durch einen kleinen Auffahrunfall ereignete sich eine kleine Katastrophe mit mehreren kollidierten Fahrzeugen, 21 Verletzten, 16 zu betreuenden Personen und zwei Todesfällen.

Die nachalarmierten ehrenamtlichen Kräfte unterstützten den Rettungsdienst bei mehreren Transporten, organisierten den Bereitstellungsraum für nachrückende Einsatzfahrzeuge, bauten eine Betreuungsstelle auf und unterstützten die Kräfte der PSNV-Gruppe (Notfallnachsorgedienst) bei der Betreuung der unverletzten Personen.

Die letzten Einsatzkräfte konnten um 07:00 Uhr nach einer langen Nacht und vielen unvergesslichen Eindrücken wieder nach Hause gehen.

Anmeldung
Notruf: 112
Notruftafel / DRK Ortsverein LE
Blutspendentermine
Tag/Datum: 04.07.2019
Uhrzeit: 15:30 bis 19:30 Uhr
Wo: Jahnstraße 60a, Festhalle Stetten

weitere Termine
http://www.blutspende.de
Kontakt
DRK Ortsverein
Leinfelden-Echterdingen
Weilerwaldstraße 4
70771 Leinfelden-Echterdingen

Tel.: 07 11 / 75 55 00
vorstand(at)drk-le.org
bereitschaft(at)drk-le.org
jrk(at)drk-le.org